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Landwirtschaft in Italien

  Die Landwirtschaft Italiens wird durch höhere Beschäftigtenkennziffer der Bevölkerung gekennzeichnet. Die Landwirtschaft deckt den Inlandsbedarf an Nährmittel zu 3/4 zu. In Italien nehmen die Importe von Weizen, Roggen, Fleisch, Milchprodukten und Eiern aus der Europäischen Union zu und konkurrieren mit lokalen Produkten. Gleichzeitig werden Gemüse und Obst zum Weltmarkt beliefert.


  Die landwirtschaftliche Produktion wird hauptsächlich von kleinen landwirtschaftlichen Betrieben mit einer durchschnittlichen Fläche von 7 Hektar repräsentiert. Aufgrund des bergigen Geländes ist es schwierig, die Technik anzuwenden, daher wird oft Handarbeit verwendet. Unter den Bedingungen der staatlichen Agrarpolitik findet die Konsolidierung der landwirtschaftlichen Betriebe statt, die Zahl der Genossenschaftsbetriebe und Unternehmen auf der Basis eines Mietvertrags wächst.
  Bodenbedingungen Italiens sind günstig für Landwirtschaft, obwohl viele Gegende aufgrund starker jahreszeitlicher Niederschlagsschwankungen bewässert werden müssen. Die Bewässerung ist in der Lombardei und im Piemont gut entwickelt.
  Im Kulturartenverhältnis beträgt Ackerland den größten Anteil (35 %), weiter das Grünland (19 %), Obstgärten, Weinberge und Olivenkulturen (11 %).
  Ein wichtiger Zweig der Pflanzenproduktion ist der Gemüseanbau. In Bezug auf die jährliche Gemüseernte ist Italien eines der ersten in Europa und der Welt. Führend im Tomatenanbau sind die Regionen Kampanien und Apulien.
  Unter Obstbäumen überwiegt der Anbau von Äpfeln, Birnen, Pfirsichen, Kirschen. Die ertragreichsten Gärten wachsen im Nordosten Italiens im Alpenvorland und in Vorbergen Apennin. Im Süden sind Mandeln, Walnüsse und Haselnüsse weit verbreitet.
  Die klimatischen Voraussetzungen in Italien sind sehr günstig für den Anbau von Zitrusfrüchten, insbesondere im Süden. Ihre jährliche Pflückung übersteigt 3 Millionen Tonnen. Jährlich werden allein mehr als 2,5 Millionen Tonnen Orangen angebaut, was ¾ der gesamten Zitrusernte des Landes entspricht. In Bezug auf den Anbau von Orangen nimmt Italien den 9. Platz in der Welt ein.

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Limettenbaum, Norditalien

  Einen wichtigen Platz in der Landwirtschaft nimmt traditionell der Weinbau ein. 6-8 Millionen Tonnen Trauben werden jährlich in Italien geerntet, womit das Land nach China weltweit an zweiter Stelle steht. Trauben werden im ganzen Land angebaut, aber die größten Plantagen befinden sich in Apulien, Venetien, Emilia-Romagna, Sizilien, Toskana, Latium und Kampanien. In Italien werden 256 Rebsorten angebaut, von denen 90 % für die Weinherstellung verwendet werden.
  Oliven sind eine bekannte italienische Kultur, wobei Plantagen im Süden des Landes vorherrschen.
  Ein wichtiger Zweig der italienischen Pflanzenproduktion ist der Getreideanbau. Der Norden des Landes zeichnet sich durch die höchsten Weizenerträge aus. Es ist bemerkenswert, dass die Italiener hauptsächlich Hartweizen anbauen, der für die Herstellung hochwertiger Nudeln verwendet wird.
  Beliebte Kulturpflanzen sind neben Weizen auch Mais und Reis.
  Italien ist durch einen bedeutenden Zuckerrübenanbau gekennzeichnet. Es wird hauptsächlich in der die Po-Ebene angebaut.
  Baumwolle, Lein und Sojabohnen werden in kleinen Mengen im Land angebaut.
  Auf der Insel Sardinien gibt es Korkeichen-plantagen. Essbare Kastanien, die als traditionelles italienisches Lebensmittel gelten, werden fast überall angebaut.
  Das Land steht in Europa an erster Stelle bei Anbau von Tabakpflanzen, die hauptsächlich in Süditalien angebaut wird.
  Die Viehzucht ist zwar nicht der wichtigste Agrarsektor in Italien, da ihre Entwicklung durch die Konkurrenz billigerer EU-Produkte gehemmt wird, aber sie weist eine ziemlich klare Spezialisierung auf, die auf den natürlichen Gegebenheiten des Landes und der bestehenden Nachfrage nach einem Produkt basiert.
  Der industrialisierte Norden ist auf die Milchviehhaltung spezialisiert. Hier liegen die Hauptgebiete der Rinderzucht die Lombardei, Piemont, Venetien, Emilia-Romagna und große Flächen mit saftigen Wiesen.
  Mittelitalien ist spezialisiert auf die Fleischrinderzucht, vor allem die Schweinehaltung.
  Süditalien und die Inseln Sizilien und Sardinien ist durch Aufzucht von Kleintieren, darunter Schafe und Ziegen gekennzeichnet. In den südlichen Regionen werden auch Esel und Maultiere gezüchtet.
  In Bezug auf die Fleischproduktion belegt Italien den 18. Platz in der Welt und den 7. Platz in Europa (2021).
  Trotz der langstreckigen Uferlänge ist die Fischung in Italien vernachlässigbar.

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Prosciutto - der bekannteste italienische Schinken

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