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Bodenschätze Italiens




  Nach geologischem Bau ist Italien ein junges Land. Deshalb ist es an mineralischen Bodenschätzen, insbesondere an Eisenmetall-ressourcen arm. Die Stoffgewinnung an einigen Lagerstätten findet bereits seit dem Altertum statt, das heißt innerhalb von über 2000 Jahren.
   Unter den Brennstoff- und Energieressourcen eine wichtige Bedeutung hat Steinkohle, die sich in Sardinien und Toscana befindet. Ihre geringe Qualität hat aber fast zu voller Einstellung ihrer Förderung nach der Schließung von Sardinienkohlengruben 1972 geführt. Deshalb wird Kohle hauptsächlich aus den USA, EU-Ländern und den Ländern Mittel- und Osteuropas importiert.
  Ins Land werden jährlich etwa 100 Mio. Tonnen Erdöl importiert und nur 10% des Gesamtbedarfs werden in Italien (Insel Sizilien, Gegend Mailands) gewonnen.
  Die Erdgasvorkommen sind im Tal des Flusses Po, im Zentrum der Apenninenhalbinsel, auf der Insel Sizilien und auf dem Kontinentalschelf konzentriert. Die Vorräte sind aber nicht groß. Die Erdgasförderung in Italien sichert über ein Viertel seines Bedarfs. Den Rest deckt das Land auf Rechnung seines Imports aus Algerien, Libyen, den Niederlenden und Russland.
  Wesentlich sind die Ressourcen der Wasserkraft und geothermischer Energie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in Italien über 50% der Elektroenergie mit Wasserkraftwerken erzeugt. Zu Ende des XX. Jahrhunderts sank ihr Umfang wesentlich und betrug nur ein Fünftel der Gesamterzeugung.
  Die Vorkommen von polymetallischen Erzen (Zink, Blei, Silber und andere Metalle) befinden sich in den Ostalpen und auf der Insel Sardinien. Nach Vorräten an Quecksilbererz nimmt Italien einen der ersten Plätze in der Welt (Toscana) ein.
  Im Mittelitalien gibt es wesentliche Vorräte an Manganerzen. Bis vor kurzem deckte Italien hauptsächlich eigenen Bedarf an Aluminium, Schwefel und Zink. Zu Ende 1990-ziger Jahre reichten mineralische Bodenschätze nicht aus. Die Brennstoffgewinnung deckt auch den steigenden Bedarf an ihm auf dem Binnenmarkt auch nicht. Italien bleibt nach wie vor ein Importeuer von Hauptenegieressourcen. Dafür ist Italien an Baumaterialen reich. Das sind Marmor, Granit, Tuffstein. In Toskana wird weltbekannter zartweißer Marmor gewonnen, den die alten Römer verwandt hatten.

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Schwefel aus Sizilien

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