geographische lage Ukraine wo liegt koordinaten



Asowsches Meer, Ukraine


Die Fläche des Asowschen Meeres beträgt 39 000 km2, der Rauminhalt ist 290 km2. Die gewöhnliche Tiefe beträgt 7,4 m, die maximale ist 15 m. Das Asowsche Meer ist das seichteste unter den Meeren der Erde.

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   Der Meeresgrund erinnert mit seinem Relief an eine Untertasse mit ebenem und flachem Boden. Sudliche Kusten sind hugelig, steilig, die westlichen sind uberwiegend niedrig. Die Arabat-Nehrung trennt vom Meer den Meerbusen Sivasch. Im Nordwesten liegen Meerbusen von Obytitschna, von Berdjansk, von Bilosarajsk. Sie sind vom Meer durch die sandigen Landzungen getrennt. Der größte Meerbusen ist von Taganrog.
   Die Wasserbildung des Asowschen Meeres geschieht hauptsächlich durch den Wasserwechsel mit dem Schwarzen Meer. Den bedeutenden Teil des Wassers geben Zuflusse von Kuban und Don. Dieses Wasser wird uberwiegend verdunst. Durch die Niederschläge kommt jährlich dreimal weniger Wasser ins Meer als verdunst wird.
   Die Wassertemperaturen im Asowschen Meer schwanken im Laufe des Jahres an der Oberflache von 32C (Juli) bis 1C (Januar-Februar). Maximale Sommertemperatur kommt nur in manchen flachen Regionen neben der Kuste, normalerweise ist sie aber nicht hoher als 28C. Durchschnittliche Temperatur im Juli-August beträgt 24-25C, im Winter etwa Null Grad.
   Einfrieren beginnt im Dezember in der Regel mit dem sußwässerlichsten Meerbusen von Taganrog. Dreifeis bildet bei starken Wintersturmen Packeis. Schmelzen beginnt ab Ende Februar im sudlichen Teil.
   Der Salzgehalt nimmt von der Strasse von Kertsch (hier erreicht er neben dem Boden 17,6) bis zu dem Meerbusen von Taganrog (bis 8-4) ab, durchnittlicher Salzgehalt beträgt ca. 14.
   Unter dem Einfluss der Winde und dem Zufluss des Flusswassers entsteht Kreisströmung, die gegen dem Uhrzeiger gerichtet ist.

Asowsches Meer Geographische Lage maximale Tiefe Koordinaten Klima Wetter


   Im Asowschen Meer ist der Artbestand der Pflanzen und Tieren bei relativ einfachem Bodenrelief mit den einförmigen Tiefebenen und mit dem eigenartigen Salzgehalt ärmer als im Schwarzem Meer. Die Produktivität der Biomasse ist dagegen sehr hoch.
   Unter den Pflanzen uberwiegen Diatomeen, braune, rote und grune Algen, Meergras, Mikroalgen.
   Tierbestand zählt ca. 400 Arten - von den Einzeller bis Fischen und Säugetieren. Säugetiere sind nur mit der einer Art der Delphine Asowka - vertreten. Wirtschaftliche Bedeutung haben Strömling, Sardelle, Meergrundeln, Hering, Zander, Meeräsche, Scholle, Stör u.a. Viele Sußwasserfische sowie Fische aus dem Schwarzen Meer kommen hierher zum Laichen. Fur Reproduktion und Verbreitung des Artbestandes der Fische, besonders Störe, werden kunstliche Laichenplätze und Fischzuchtwerke geschaffen.
   Eigenartig ist Sywasch. Vom Meer durch die enge Arabat-Nehrung getrennt und durch den kleinen Verbindungskanal von Henitschesk verbunden ernährt sich Sywasch mit dem Gewässer des Asowschen Meer. Infolge der intensiven Verdunstung ist das Wasser sehr salzig (im Durchschnitt 60) und kommt oft zu 200. In der trockenen Jahreszeit glanzt die Limanoberfläche durch die Salzkruste wie die Eisbahn aus dem kunstlichem Eis.
   Der Boden des Asowschen Meer ist aussichtsreich fur Erdöl- und Gasgewinnung.
   Positiver Eifluss dieses Meeres auf die Gesundheit ist unschätzbar. Warmes und sanftes Meer, strahlende und zarte Sonne, mit dem Grasaroma und Meerfeuchte gefullte Luft, einzigartiger Heilschlamm ziehen jährlich tausende Besucher. Grosse Menge von den Erhollungseinrichtungen und Kurheime liegt auf der Asowschen Kuste der Arabat-Nehrung, im Ort Berdjansk, der ein gro
ßer Heilschlammkurort ist.

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   Wirtschaftliche Tätigkeit verschlechterte wesentlich den naturlichen Zustand des Meeres. Grosse Schaden bringen Abflusse von den Industriebetrieben, Kanalisationanlagen, Gulle, von den Felder abgewaschene Mineraldunger, Schädlingsbekämfungsmitteln u.s.w. Das fuhrt zu der Abnahme der Arten der organischen Welt des Meeres, sowie die Verbreitung der Bakterien, die verschiedene Krankenheiten bei den Menschen verursachen.
   Asowsches Meer hatte außerordentlich gunstliche Bedingungen fur die Entwicklung der Fischfaune dank dem guten Durchwarmen, der Aufhellung, dem Wasservermischen sowie dem Zufluss bedeutender Masse Sußwasser. Flusswasser nicht nur verminderte, sondern auch brachte 300 000 Tonnen verschiedener fur den Plankton notwendige Nährstoffe, und mit dem Plankton ernähren sich Fische. Nach der Errichtung von den Wasserbaukomplexen an den Flussen Kuban und Don began der größte Wasserteil fur die Berieselung ausgegeben zu werden. Infolgedessen nahm der Sußwasserzufluss ins Meer ab. Das Wasser im Asowschen Meer wird wegen der Zunahme des Wasserzuflusses aus dem Schwarzen Meeres salziger (fruher betrug der Salzgehalt im Durchschnitt 11). Das fuhrte zur Verschlechterung der Sauerstoffregime, zur Minderung des Futterbasis, verschlechterten sich die Vermehrungsbedingungen der Heringe, der Störe u.s.w. Lebewesen, die den niedrigeren Salzgehalt gewohnt sind, ziehen zum Meerbusen von Taganrog zuruck und nehmen ab.

Asowsches Meer situation Tierwelt Tierarten klimatabelle


   Von anderer Seite beginnen die Lebewesen aus dem Schwarzen Meer ins Asowsche einzudringen und sich weit zu verbreiten. Die Zunahme des Schwarzmeerzuflusses in die Grundschichten vermindert die Möglichkeit zur Vermischung und auf solche Weise verschlechtert die Sauerstoffregime am Meeresgrund. Das fuhrt zum Aussterbenbestand in manchen Regionen und zur wesentlichen Bestandabnahme der wertvollen Wirtschaftsfische.



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